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35 Jahre nach der ersten Veröffentlichung des Berichts an den Club of Rome zu den "Grenzen des Wachstums" ist diese Frage immer noch auf der Agenda, besser gesagt: wieder auf der Agenda.
Nachdem in den 70er und frühen 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts unter dem Eindruck von Dennis Meadows et al. viel und intensiv über Konzepte wie "qualitatives versus quantitatives Wachstum" diskutiert wurde, standen die letzten 20 Jahre eher unter dem Motto der Vereinbarkeit wirtschaftlicher Prosperität und Schutz der natürlichen Umwelt. Ein Grund war wohl, dass die seinerzeitigen Verzichtsapelle auf wenig Unterstützung in der Gesellschaft stießen.
Wirtschaftswachstum gehört neben dem Bevölkerungswachstum zu den wichtigsten Triebkräften der globalen Umweltveränderungen. Obwohl die Wirtschaft Rohstoffe und Energie immer effizienter nutzt, ist weltweit keine Entlastung der globalen Ökosysteme zu beobachten. Im Gegenteil, denn gleichzeitig produziert der Mensch immer mehr Güter und benötigt dazu immer mehr Energie. Technologische Innovation allein reicht also nicht aus, um eine Reduktion des Ressourcenverbrauchs insgesamt zu erzielen, der Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung ist. Vielmehr sind weiterführende Maßnahmen notwendig, die den Wert der Natur wirklich reflektieren.
magische Kraft, beginne es jetzt! Johann Wolfgang von Goethe
Auch wenn unsere Kultur dazu neigt, persönliche Opfer statt eigener Produktivität zu belohnen, können wir das für uns jederzeit ändern und anstatt ständig beschäftigt, immer mal wieder produktiv und erfolgreich sein. Das ist eine Frage der Resonanz. Gehen Sie Pilze finden statt suchen! Ruediger Dahlke
Es gibt so etwas wie ein heiliges Verlangen in uns. Ein eruptives Drängen, aus Verkrustungen auszubrechen, den Panzer abzuwerfen, um einen Ruf zu erfahren. Im eigenen Haus. Im Alltag. Auf der Ebene von Tag zu Tag. Mit Leib und Leben. Und es mag gänzlich unmöglich erscheinen und alle Welt mag sich dagegen stellen. Und doch. Es ist möglich.
STEPHAN WOLFF / MARCUS MEYN
Die Historie und selbstverständlich auch das aktuelle Gegenwartsverständnis des Geldes ist – wie könnte es anders sein? – ein SPIEGELBILD. Ein Spiegel unseres Menschenbildes; unseres kollektiven Selbstverständnisses. Unser Selbstbild als >Menschen in Gesellschaft< wird deutlich im System und im Umgang mit Geld. Das gilt auch für den Einzelnen. Doch hier sprechen wir in erster Linie vom kollektiven Selbstbild.
Leistungsmenschen lassen sich leicht verführen. Sie neigen dazu, Status, Geld und An-
erkennung wie einem Dogma – fast wie einer Droge – zu verfallen. Dadurch verletzen
sie sich und ihre nächsten und liebsten Menschen; auch ihr Vermögen und ihren Kör-
per. Und warum? Weil sie es in der Hast und im Druck der alltäglichen Leistungsma-
schinerie versäumen, ihren Werten Beachtung zu schenken. Ein inneres Biest scheint
sie zu verfolgen und: sie rennen.
Diese Entdeckung wird die Agrar-Welt revolutionieren!
Erstmals wird das Geheimnis sensationellerExperimente beim Pharmariesen Ciba (Novartis) gelüftet: Forschern gelang es dort, Wachstum und Ertrag von Pflanzen und Fischen massiv zu steigern – nur mit einem Elektrofeld. Überraschenderweise wuchsen so Urzeitformen heran: Ein Farn, den kein Botaniker bestimmenkonnte. Urmais mit bis zu zwölf Kolben pro Stiel. Und ausgestorbene Riesenforellen mit Lachshaken. Ciba unterband die Forschung – weil »Urgetreide« kaum Pestizide benötigt! Die Elektrofeld-Technologie ist die ökologischeAlternative zum umstrittenen Gentech-Saatgut. Im Grossversuch soll sie nun Bauern in Afrikakostenlos zur Verfügung gestellt werden.Herbig Verlag (München 2007), 240 S., 64 Fotos, EUR 19,90
Kreative Unternehmen machen eine menschliche Wirtschaft möglich.
22 erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer aus vier Nationen im Porträt von Jwala und Karl Gamper.
Gemeinsamer Fokus: Funktion statt Konvention. InnerUSP – die Essenz der Unternehmen Karl Gamper prägt den neuen Begriff „innerUSP“. Damit beschreibt der Autor und Kenner der internationalen LOHAS-Szene (LOHAS = Lifestyle of Health and Sustainability) das innere, unkopierbare, authentische unternehmerische Anliegen. Alle verstehen sich als Entrepreneurs – kreative Unternehmer – und formten aus Ideen und Neigungen dauerhaft marktfähige Unternehmen.
Es gibt sie: Bücher, nach deren Erscheinen die Welt nicht mehr war wie zuvor. Weil sie eine neue, andere Sichtder Dinge entworfen haben, hin-ter die es kein Zurück mehr gab. Weil sie uns den Spiegel vorgehalten haben und unser Leben in einem ganz neuen Licht erscheinen ließen.Solchen, oftmals zunächstunerkannten Erkenntnisjuwelen – Klassikern
eben – widmet sich unsere Sommerserie 2007. changeX-Autoren stellen ihre Favoriten vor: subjektiv, pointiert und reflektierend. In der zweitenFolge erinnert Gundula Englisch an Galsan Tschinag und seine Wanderungen zwischen den Welten der Nomaden und der Sesshaften. Von Gundula Englisch
Green get’s glamorous, eco is trendy. But nobody wants to abandon fun, luxury and indulgence. The supporters of this new movement are called LOHAS.



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