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Es gibt so etwas wie ein heiliges Verlangen in uns. Ein eruptives Drängen, aus Verkrustungen auszubrechen, den Panzer abzuwerfen, um einen Ruf zu erfahren. Im eigenen Haus. Im Alltag. Auf der Ebene von Tag zu Tag. Mit Leib und Leben. Und es mag gänzlich unmöglich erscheinen und alle Welt mag sich dagegen stellen. Und doch. Es ist möglich.
35 Jahre nach der ersten Veröffentlichung des Berichts an den Club of Rome zu den "Grenzen des Wachstums" ist diese Frage immer noch auf der Agenda, besser gesagt: wieder auf der Agenda.
Nachdem in den 70er und frühen 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts unter dem Eindruck von Dennis Meadows et al. viel und intensiv über Konzepte wie "qualitatives versus quantitatives Wachstum" diskutiert wurde, standen die letzten 20 Jahre eher unter dem Motto der Vereinbarkeit wirtschaftlicher Prosperität und Schutz der natürlichen Umwelt. Ein Grund war wohl, dass die seinerzeitigen Verzichtsapelle auf wenig Unterstützung in der Gesellschaft stießen.
Wirtschaftswachstum gehört neben dem Bevölkerungswachstum zu den wichtigsten Triebkräften der globalen Umweltveränderungen. Obwohl die Wirtschaft Rohstoffe und Energie immer effizienter nutzt, ist weltweit keine Entlastung der globalen Ökosysteme zu beobachten. Im Gegenteil, denn gleichzeitig produziert der Mensch immer mehr Güter und benötigt dazu immer mehr Energie. Technologische Innovation allein reicht also nicht aus, um eine Reduktion des Ressourcenverbrauchs insgesamt zu erzielen, der Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung ist. Vielmehr sind weiterführende Maßnahmen notwendig, die den Wert der Natur wirklich reflektieren.
Diese Entdeckung wird die Agrar-Welt revolutionieren!
Erstmals wird das Geheimnis sensationellerExperimente beim Pharmariesen Ciba (Novartis) gelüftet: Forschern gelang es dort, Wachstum und Ertrag von Pflanzen und Fischen massiv zu steigern – nur mit einem Elektrofeld. Überraschenderweise wuchsen so Urzeitformen heran: Ein Farn, den kein Botaniker bestimmenkonnte. Urmais mit bis zu zwölf Kolben pro Stiel. Und ausgestorbene Riesenforellen mit Lachshaken. Ciba unterband die Forschung – weil »Urgetreide« kaum Pestizide benötigt! Die Elektrofeld-Technologie ist die ökologischeAlternative zum umstrittenen Gentech-Saatgut. Im Grossversuch soll sie nun Bauern in Afrikakostenlos zur Verfügung gestellt werden.Herbig Verlag (München 2007), 240 S., 64 Fotos, EUR 19,90
Es gibt sie: Bücher, nach deren Erscheinen die Welt nicht mehr war wie zuvor. Weil sie eine neue, andere Sichtder Dinge entworfen haben, hin-ter die es kein Zurück mehr gab. Weil sie uns den Spiegel vorgehalten haben und unser Leben in einem ganz neuen Licht erscheinen ließen.Solchen, oftmals zunächstunerkannten Erkenntnisjuwelen – Klassikern
eben – widmet sich unsere Sommerserie 2007. changeX-Autoren stellen ihre Favoriten vor: subjektiv, pointiert und reflektierend. In der zweitenFolge erinnert Gundula Englisch an Galsan Tschinag und seine Wanderungen zwischen den Welten der Nomaden und der Sesshaften. Von Gundula Englisch
Leseprobe: Die Bewusstseins-Elite (pdf 173KB)
Weitgehend unbemerkt von den öffentlichen Meinungsmachern ist in
unserer Gesellschaft eine stattliche Zahl von Evolutions-Agenten
herangewachsen, die zusammen eine Bewusstseins-Elite bilden. Sanft,
aber nachhaltig prägen sie die Zukunft, indem sie sich bewusst
frühzeitig mit jenen Themen auseinander setzen, die noch nicht auf der
allgemeinen Tagesordnung stehen, aber in der evolutionären Logik liegen.
magische Kraft, beginne es jetzt! Johann Wolfgang von Goethe
Auch wenn unsere Kultur dazu neigt, persönliche Opfer statt eigener Produktivität zu belohnen, können wir das für uns jederzeit ändern und anstatt ständig beschäftigt, immer mal wieder produktiv und erfolgreich sein. Das ist eine Frage der Resonanz. Gehen Sie Pilze finden statt suchen! Ruediger Dahlke



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