Wirtschaft + Handel
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Die neue Wohlstandformel der westlichen Welt. Die Rohstoffpreise steigen, Konsumenten kaufen zögerlicher, und der Konsolidierungsdruck nimmt zu: Der Einzelhandel hat’s immer schwerer. Wie lange noch? Eat less. Consume less. Waste less. So lautet gemäss David Bosshart, CEO des GDI Gottlieb Duttweiler Institute in Rüschlikon/Zürich, das Motto für die Zukunft. Heute lande in England ein Drittel der verkauften Lebensmittel auf dem Müll. Den weltweit 800 Millionen Unterernährten stünden eine Milliarde Übergewichtiger gegenüber – Survival of the Fattest. Zudem glichen sich die globalen Konsummuster immer mehr an; China etwa, das heute im Verhältnis zur Bevölkerung gleich viele Autos besitze wie die USA im Jahr 1918, werde mehr Mobilität wollen.
Wirtschaften für das Leben – Gegen den Verlust und Ausverkauf von mmer mehr Lebensbereichen an den totalen Markt. Wir stehen im internationalen Wettbewerb. Die Einpeitscher erinnern uns täglich daran – durch alle ihre Medien. Wohin das Rennen geht, sagt keiner. Ein Ziel gibt es offenbar garnicht. Es scheint ein Wegrennen zu sein – eine Flucht also. Aber wovor denn? Na klar: Vor dem Untergang! Wer in der Konkurrenz nicht vorn ist, muß untergehen, erklärt man uns. Und weil die Krisensymptome immer rascher auf uns zukommen, scheint auch klar: Das Rennen muß schneller werden! „Wir brauchen mehr Wettbewerb!“ heißt es deshalb ständig. Wir wollen also nicht nur, daß andere untergehen – nein, wir wollen uns hierfür auch noch mehr
anstrengen müssen!
anstrengen müssen!
Der „westliche“ Industriekapitalismus der letzten 200 Jahre hat zu einer enormen Produktivität geführt. Das Welteinkommen ist im letzten Jahrhundert um 3000 Prozent gestiegen. Der Ausstoß an Gütern hat sich vervielfacht, die durchschnittliche Lebenswar-
tung verdoppelt (KREIBICH 2004).
Die Gründe für dieses Erfolgsmodell liegen in einem bestimmten historischen Setting, dem Zusammenwirken von Naturwissenschaft, Technik, kapitalistischer Wirtschaftsorganisation und ordnungsrechtlicher Absicherung (UMBACH 2009, THUROW 2003).
Die Schattenseiten dieser „Produktivität“ liegen in einem historisch ebenfalls einmaligen Raubbau an den Naturressourcen, die zu einer Destabilisierung der Ökosysteme führten (KREIBICH 2004, RADERMACHER 2007).
Mehr noch: Das hohe Wirtschaftswachstum war nur möglich auf Basis der kostenlosen bzw. günstigen Verfügung über Naturressourcen (DALY 1999, 2001). Der Massenkonsum ist eng gekoppelt an die Ausbeutung der fossilen Energieträger (ALTVATER 2005, GLOBAL CHALLENGES NETWORK 2004, SACHS 2009, SAKAR 2009). Die Ausbeutung der Natur und der Verbrauch der nichterneuerbaren Ressourcen in rasantem Tempo führen uns an die „Grenzen des Wachstums“ (MEADOWS et al 1972, 1992, 2006; ERBRICH
2004, SLOTERDIJK 2002, HOLZINGER 2007).
tung verdoppelt (KREIBICH 2004).
Die Gründe für dieses Erfolgsmodell liegen in einem bestimmten historischen Setting, dem Zusammenwirken von Naturwissenschaft, Technik, kapitalistischer Wirtschaftsorganisation und ordnungsrechtlicher Absicherung (UMBACH 2009, THUROW 2003).
Die Schattenseiten dieser „Produktivität“ liegen in einem historisch ebenfalls einmaligen Raubbau an den Naturressourcen, die zu einer Destabilisierung der Ökosysteme führten (KREIBICH 2004, RADERMACHER 2007).
Mehr noch: Das hohe Wirtschaftswachstum war nur möglich auf Basis der kostenlosen bzw. günstigen Verfügung über Naturressourcen (DALY 1999, 2001). Der Massenkonsum ist eng gekoppelt an die Ausbeutung der fossilen Energieträger (ALTVATER 2005, GLOBAL CHALLENGES NETWORK 2004, SACHS 2009, SAKAR 2009). Die Ausbeutung der Natur und der Verbrauch der nichterneuerbaren Ressourcen in rasantem Tempo führen uns an die „Grenzen des Wachstums“ (MEADOWS et al 1972, 1992, 2006; ERBRICH
2004, SLOTERDIJK 2002, HOLZINGER 2007).
Für das Projekt Vision 2050 entwickelten 29 Mitgliedsunternehmen des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) eine gemeinsame Vision von einer Welt, die 2050 auf dem Weg zur Nachhaltigkeit ist, und eine Beschreibung dieses Wegs.
Er erfordert tief greifende Veränderungen in den Lenkungsstrukturen, in den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und im Verhalten von Menschen und Unternehmen. Es zeigte sich, dass solche Veränderungen notwendig und machbar sind und dass sie Chancen für jene Unternehmen bieten, die Nachhaltigkeit in ihre Strategie integrieren.
Er erfordert tief greifende Veränderungen in den Lenkungsstrukturen, in den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und im Verhalten von Menschen und Unternehmen. Es zeigte sich, dass solche Veränderungen notwendig und machbar sind und dass sie Chancen für jene Unternehmen bieten, die Nachhaltigkeit in ihre Strategie integrieren.
There’s a school of thought that says, in effect, it isn’t easy being green even in a good economy. If that’s true, sustainable business activities should pretty much have driven off a cliff during the Great Recession.
But the opposite seems to have happened. Indeed, a dramatic shift is occurring in business: Companies are thinking bigger and longer term about sustainability — a sea change from their otherwise notoriously incremental, short-term mindset. And even during these challenging economic times, many have doubled down on their sustainability activities and commitments.
But the opposite seems to have happened. Indeed, a dramatic shift is occurring in business: Companies are thinking bigger and longer term about sustainability — a sea change from their otherwise notoriously incremental, short-term mindset. And even during these challenging economic times, many have doubled down on their sustainability activities and commitments.
- Consumer giants awaken to green
- Companies aim for ‘Zero
- the developing world Yanks the Supply Chain
- greener transport makes its move
- sustainable food becomes a main Course
- metrics and standards become the rule
- toxic concerns spur greener alternatives
- water footprinting makes a splash
- Companies learn to close the loop
- bioplastics become material
Success for Future Award – Leben mit Weitsicht
Neuer Preis zeichnet Nachhaltigkeitsprojekte aus und wird erstmals im
April 2011 verliehen
München, 22. November 2010 – Heute wurde in München der neue Nachhaltigkeitspreis
Success for Future Award vorgestellt. Gesucht und gefördert werden nachhaltige
Projekte, die sich aktiv für die Welt von morgen einsetzen, andere begeistern und zur
Eigeninitiative motivieren. Im Vordergrund stehen Menschen, Ideen und Produkte, die
zeigen, dass ökonomischer Erfolg mit ökologischer und sozialer Verantwortung Hand
in Hand gehen. Initiatoren und Förderer des Awards sind BT Germany und die Schüco
International KG. Eine unabhängige Jury aus Experten und engagierten
Persönlichkeiten, wie Schauspieler Hannes Jaenicke, IT-Experte Ossi Urchs oder
LOHAS.de Gründer Peter Parwan, bewertet die eingereichten Projekte aus Bereichen
wie Technologie/Produkt, Wirtschaft, Architektur, Film, Mode, Musik u.v.m. und wählt
die Preisträger aus. Zusätzlich werden ein Ehrenpreis der Jury und ein Publikumspreis
vergeben. Bewerbungen können ab sofort auf www.successforfuture.de eingereicht
werden, die Bewerbungsphase endet am 1. März 2011. Im April 2011 findet die
erstmalige Verleihung des Success for Future Awards im Rahmen einer Gala statt.
Juroren und Unterstützer und ihre Statements des Success for Future Awards
Neuer Preis zeichnet Nachhaltigkeitsprojekte aus und wird erstmals im
April 2011 verliehen
München, 22. November 2010 – Heute wurde in München der neue Nachhaltigkeitspreis
Success for Future Award vorgestellt. Gesucht und gefördert werden nachhaltige
Projekte, die sich aktiv für die Welt von morgen einsetzen, andere begeistern und zur
Eigeninitiative motivieren. Im Vordergrund stehen Menschen, Ideen und Produkte, die
zeigen, dass ökonomischer Erfolg mit ökologischer und sozialer Verantwortung Hand
in Hand gehen. Initiatoren und Förderer des Awards sind BT Germany und die Schüco
International KG. Eine unabhängige Jury aus Experten und engagierten
Persönlichkeiten, wie Schauspieler Hannes Jaenicke, IT-Experte Ossi Urchs oder
LOHAS.de Gründer Peter Parwan, bewertet die eingereichten Projekte aus Bereichen
wie Technologie/Produkt, Wirtschaft, Architektur, Film, Mode, Musik u.v.m. und wählt
die Preisträger aus. Zusätzlich werden ein Ehrenpreis der Jury und ein Publikumspreis
vergeben. Bewerbungen können ab sofort auf www.successforfuture.de eingereicht
werden, die Bewerbungsphase endet am 1. März 2011. Im April 2011 findet die
erstmalige Verleihung des Success for Future Awards im Rahmen einer Gala statt.
Juroren und Unterstützer und ihre Statements des Success for Future Awards
Das Solarcafé vereint in einem interdisziplinären Gesamtkonzept energieeffiziente Technologien, Erlebnisgastronomie und Umweltkommunikation. Seit fast 15 Jahren ist die Solarcaféidee erfolgreich unterwegs; begeistert Jung und Alt und gibt bei Kaffee und Kuchen Einblicke in die Themen nachhaltige Entwicklung und Erneuerbare Energien. Jetzt präsentiert die Solar Lifestyle GmbH das Solarcafé in neuem Design, mit neuer Technik und Ausstattung.
Auch eine grüne Wirtschaft benötigt Rohstoffe und diese sind begehrt.
Anfang des 21. Jahrhunderts erscheinen sie plötzlich nicht mehr billig
und unendlich, sondern knapp, teuer und umkämpft. Die Transformation zu
einer green economy wird nicht völlig ohne Rohstoffe auskommen. Um
welche Rohstoffbedarfe es dabei geht – und ob von dem grünen Image
mancher Branchen beim Blick auf den Ressourcenbedarf noch viel übrig
bleibt, versucht diese Publikation (PDF)
anhand einiger ausgewählter Sektoren zu beleuchten. Von besonderem
Interesse sind dabei die sozialen und entwicklungspolitischen Probleme,
die oft mit der Extraktion und Verarbeitung von Rohstoffen verbunden
sind.
Homepage: http://power-shift.de
Für das Corporate Responsibility Rating generiert oekom research Branchenspezifische Kriterien auf der Basis von 200 Indikatoren.
Green chic, green glamour, fair fashion ethical consumption is also setting trends in the fashion world. The currenttrend is a mixture offashionable style, ecological production and fair trade. Eco-labels cannow be found on the catwalks of Paris and Milan. Ecologically and fairly produced fashion has become a serious contender on the marketand is exhibited by top models. Lifestyle and attitude, good design and
a clear conscience all merge into one. Eco-fashion is becoming a social
statement, expresses an attitude and symbolizes the zeitgeist.
a clear conscience all merge into one. Eco-fashion is becoming a social
statement, expresses an attitude and symbolizes the zeitgeist.
Eine wissenschaftliche Bewertung von ökologischen und sozialen Auswirkungen von
Biokraftstoffen der ersten Generation. Am 20. Februar 2007 hat der Europäischer Rat der Umweltminister das Ziel vereinbart, die EU bis 2020 ihre gesamten CO -Emissionen um mindestens 20% gegenüber 1990 zu senken. Bestandteil dieser Vereinbarung ist auch das Ziel, im Transportsektor die derzeit bereits verbindliche Substitutionsrate von konventionellen Kraftstoffen mit Biokraftstoffen von 5,75% auf 10% zu erhöhen.
Biokraftstoffen der ersten Generation. Am 20. Februar 2007 hat der Europäischer Rat der Umweltminister das Ziel vereinbart, die EU bis 2020 ihre gesamten CO -Emissionen um mindestens 20% gegenüber 1990 zu senken. Bestandteil dieser Vereinbarung ist auch das Ziel, im Transportsektor die derzeit bereits verbindliche Substitutionsrate von konventionellen Kraftstoffen mit Biokraftstoffen von 5,75% auf 10% zu erhöhen.
Das Thema der diesjährigen Veranstaltung, „Die Moralisierung der Märkte - Neue ohnMacht des Konsumenten?“, verlangt geradezu nach einer interdisziplinären Herangehensweise und einer umfassenden theoretischen und praktischen Betrachtung. Dass dieses Thema aktuell höchste Brisanz besitzt, steht außer Frage.




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