Die Occupy-Wall-Street-Bewegung (OWS) fomiert sich mit weltweiter Unterstützung gegen soziale Ungerechtigkeit und eine banken- und wirtschaftsfreundliche Politik. Charles Eisenstein formuliert in seinem aufrüttelnden Essay die Kerngedanken von OWS: Der Ausbeutung unseres Planeten, von Mensch und Natur, muss endlich Einhalt geboten werden.
Ein bisschen Kapitalismus-Kritik ist neuerdings beliebt, sie wird selbst
auf dem Weltwirtschaftsforum 2012 in Davos gepflegt. Joseph Stiglitz ist Träger des Wirtschaftsnobelpreises und stellt fest: Occupy hat schon gesiegt.
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Gescheiterte Klimagipfel, eine sich ausbreitende Schuldenkrise und Regierungen, die zögern anstatt zu handeln – das sind die Vorzeichen für die Green Economy in diesem Jahr. Gründungsexperten sehen in dieser Entwicklung auch etwas Positives. Die aktuelle Situation spornt junge Unternehmer eher an, anstatt sie zu bremsen, so ihre Erwartung. Andreas Kuckertz, Lehrstuhl für Innovations- und Gründungsmanagement an der Technischen Universität Dortmund, sieht 2012 große Chancen für Unternehmensgründer: Sie sind Problemlöser.
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Der dramatische Anstieg seelischer Erkrankungen in den letzten Jahren ist Ausdruck einer kulturellen, gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Fehlentwicklung. Der Forderung nach immer mehr quantitativem wirtschaftlichen Wachstum steht ein Defizit im Wertebewusstsein, globalen Verantwortungsgefühl und Lebenssinn gegenüber. Wir brauchen eine Wirtschaft, die von dem Bewusstsein geprägt ist, dass wirtschaftlicher Erfolg nur mit gesunden und sich ihrer Menschenwürde bewussten Mitarbeitern möglich ist.
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Zunehmende Nachfrage nach Wasser, Energie und Nahrung verlangt ressourceneffizienteres Wirtschaften - Nexus-Konferenz in Bonn. Die Bundesregierung veranstaltete vom im November die internationale „Bonn2011 Conference: The Water Energy and Food Security Nexus - Solutions for the Green Economy“. Die Konferenz wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel als ein wesentlicher Beitrag Deutschlands zur VN Konferenz für nachhaltige Entwicklung „Rio2012“ angekündigt.
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The Age of Less. Der Westen steht vor dem Ende des Zeitalters des ewigen Zahlenwachstums.
Die Logik des Immer-Mehr hat abgewirtschaftet. Aber wie bewahren wir
unsern Wohlstand? Nicht mit einem Ausstieg aus dem Kapitalismus; David
Bosshart, Leiter des renommierten GDI Gottlieb Duttweiler Institute,
reiht sich bewusst nicht in das mediale Panikorchester ein, er
präsentiert ken weiteres Buch zu den „Grenzen des Wachstums“.
Stattdessen plädiert der Zukunftsforscher für einen Umstieg ins
Zeitalter der Genügsamkeit und bietet Lösungen.
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Die Uni Zürich hat mit einem mathematischen Modell, das normalerweise zur Analyse von Naturphänomenen dient, aus der Datenbank “Orbis” (60 Mio. Unternehmen weltweit) rund 37 Mio. Firmen herausgefiltert, und davon wiederum 43.060 transnational tätige Konzerne. Diese sind im Schnitt an 20 anderen Konzernen beteiligt. Bei der Untersuchung der Beziehungen zwischen
diesen Firmen stellte sich heraus, dass ganze 1.318 Firmen den Kern der
globalen Wirtschaft stellen und erstaunlich eng miteinander vernetzt
sind, meist über Beteiligungen.
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Opel stellte im Münchner Sofitel seine Neu-Entwicklung vor, das
Elektroauto mit eigener Batterietechnologie und dem sogenannten
Rangeextender, also ein Benzinmotor, der die Reichweite auf ingesamt 500
km garantiert. Es liegen bis heute 6000 Reservierungen für diesen Wagen
vor, und die bei dieser Veranstaltung anwesende Unterstützung kam von
Reinhold Messner, der für Opel als prominente Werbeikone Beihilfe
leistet. Die Auslieferung des Ampera beginnt europaweit am 28. November
und ist damit das erste Serienfahrzeug dieser Art aus deutscher Hand.
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Das Novotel in München-Riem bot für einen Roundtable den passenden Rahmen, zu dem Jörg Westfeld von greenpartner eingeladen hatte: Hier konnten sich die Teilnehmer über ihre Erfahrungen austauschen und vernetzen. Die neue Unit der GRUNWALD GmbH versteht es als seine Kernaufgabe, Unternehmen mit Green Marketing Aktivitäten zu einem tragfähigen Green Business Projekt zu verhelfen.
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"Eine andere Welt ist nicht nur möglich, sie ist im Entstehen." So formuliert die indische Schriftstellerin und Politikaktivistin Arundhati Roy eine Haltung und Erfahrung, die trotz der vielfältigen Krisen unserer Zeit zuversichtlich stimmt. Erdöl und Atomkraft als Pfeiler unserer westlichen Welt wanken beträchtlich. Die Kosten die wir zur Aufrechterhaltung unseres energetisch exzessiven Lebensstil tragen müssen, erscheinen in keiner Betriebsbilanz. Ein wachstumsfrommes Handeln im Rausch des technologischen Fortschritts erlaubt keine Fehler mehr, wie es die Katastrophe von Fukushima gezeigt hat, aber Fehler zu machen ist menschlich.
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Die Studie von Johnson Controls zeigt signifikante Veränderungen des Arbeitsumfeldes und steigender Bedarf an Technologien, die Teamarbeit fördern. Johnson Controls Global WorkPlace Solutions (GWS), der weltweit führende Anbieter von integrierten Real Estate- und Facility Management-Dienstleistungen, hat in einer internationalen Studie untersucht, welche Veränderungen Büroangestellte bis 2020 in Bezug auf ihr Arbeitsumfeld erwarten.
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Als das Denkwerk Zukunft - Stiftung kulturelle Erneuerung 2008 seine Arbeit aufnahm, war der Glaube, dass wirtschaftliches Wachstum unfehlbar den materiellen Wohlstand mehre und darüber hinaus viele gesellschaftliche Probleme löse, weit verbreitet. Inzwischen ist Ernüchterung eingekehrt. Wachstum kann und soll auch aus der Sicht der Bundeskanzlerin kein Oberziel mehr sein, dem sich andere Ziele unterzuordnen haben.
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Mehr als jeder anderen Spezies ist den Menschen die Kraft gegeben, unsere Umwelt zu manipulieren und die Fähigkeit, Wissen zu akkumulieren und über Generationen weiterzugeben. Die erste dieser Gaben nennen wir Technologie; die andere nennen wir Kultur. Sie sind zentral für unser Menschsein. Trotz der Wunder, die wir erschaffen haben, teilen die Menschen über das ideologische Spektrum hinweg, von christlichen Fundamentalisten bis hin zu ökologischen Aktivisten, die Vorahnung, dass sich die Welt in ernster, wachsender Gefahr befindet.
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Können die das? Wer die grüne Transformation der Weltwirtschaft voranbringen will, muss die Vereinten Nationen umbauen. In einem Jahr werden sich zahlreiche Staats- und Regierungschefs zwanzig Jahre nach dem „Erdgipfel“ von 1992 erneut im brasilianischen Rio de Janeiro versammeln, um auf der UN-Konferenz für Nachhaltige Entwicklung (UNCSD) wichtige Weichen für die Zukunft der Weltorganisation zu stellen. Wie von der UN-Generalversammlung beschlossen, werden sie sich dabei auf zwei Themen konzentrieren: die Gestaltung einer „Green Economy“ im Kontext nachhaltiger Entwicklung und Armutsbekämpfung, und die Reform der institutionellen Rahmenbedingungen zur Umsetzung dieses neuen Entwicklungspfades. |
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Offensiv werben einige Handelsunternehmen mit dem Thema Nachhaltigkeit. Ob hinter der verstärkten Kommunikation auch tatsächlich ein fundiertes Engagement für Nachhaltigkeit steht, hat die Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research im aktuellen Rating der Einzelhandelsbranche ermittelt. 130 der weltweit größten Einzelhandelsunternehmen nahmen die Analysten unter die Lupe. 105 Unternehmen zeigten so wenig Engagement oder Transparenz, dass sie sich nicht für eine detaillierte Analyse qualifizieren konnten. 25 Unternehmen können vergleichsweise umfangreiche Maßnahmen vorweisen, elf davon übernehmen eine Vorreiterrolle. |
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