Nachhaltig – aber wie?
Was verbirgt sich hinter dem oft unscharfen Begriff
„Nachhaltigkeit“? Und wie lässt sich nachhaltig leben und wirtschaften?
Damit beschäftigt sich das Colloquium Fundamentale "Nachhaltig – aber
wie? Vom Schlagwort zu nachhaltigen Entwicklungen" des ZAK | Zentrum für
Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am Karlsruher
Institut für Technologie (KIT) in den kommenden zwei Semestern.
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In den letzten 15 Jahren wurde die Welt Zeuge einer
stillen Revolution: Mehr als eine Milliarde Menschen sind Teil einer
wachsenden globalen Mittelschicht geworden. Sie sind nach westlichen
Maßstäben nicht reich. Aber sie haben der Armut den Rücken gekehrt und
verfügen über Zeit und Geld für mehr als das bloße Überleben. Das
Wachstum dieser Mittelschicht globalen Ausmaßes ist größtenteils auf das
rasante Wirtschaftswachstum in China und Indien zurückzuführen, und es
wird höchstwahrscheinlich anhalten.
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Am 28. Und 29. Februar 2012 veranstaltete die SOLUTIONS Branding & Design Companies AG, Deutschlands größtes Unternehmen für Verpackungsdesign, Ihre erste Konferenz zu nachhaltigen Verpackungen für den D-A-CH-Raum. Fast achtzig Teilnehmer aus Industrie, Handel, Beratungsunternehmen, Recycling und Verpackungslieferanten kamen nach München, um einen 360°-Blick auf dieses topaktuelle Thema zu gewinnen. Dabei ergaben sich auch einige überraschende Erkenntnisse sowie spannende Diskussionen unter den Anwesenden, die sich erfreulich austauschfreudig untereinander zeigten.
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Die Occupy-Wall-Street-Bewegung (OWS) fomiert sich mit weltweiter Unterstützung gegen soziale Ungerechtigkeit und eine banken- und wirtschaftsfreundliche Politik. Charles Eisenstein formuliert in seinem aufrüttelnden Essay die Kerngedanken von OWS: Der Ausbeutung unseres Planeten, von Mensch und Natur, muss endlich Einhalt geboten werden.
Ein bisschen Kapitalismus-Kritik ist neuerdings beliebt, sie wird selbst
auf dem Weltwirtschaftsforum 2012 in Davos gepflegt. Joseph Stiglitz ist Träger des Wirtschaftsnobelpreises und stellt fest: Occupy hat schon gesiegt.
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Gescheiterte Klimagipfel, eine sich ausbreitende Schuldenkrise und Regierungen, die zögern anstatt zu handeln – das sind die Vorzeichen für die Green Economy in diesem Jahr. Gründungsexperten sehen in dieser Entwicklung auch etwas Positives. Die aktuelle Situation spornt junge Unternehmer eher an, anstatt sie zu bremsen, so ihre Erwartung. Andreas Kuckertz, Lehrstuhl für Innovations- und Gründungsmanagement an der Technischen Universität Dortmund, sieht 2012 große Chancen für Unternehmensgründer: Sie sind Problemlöser.
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"Eine andere Welt ist nicht nur möglich, sie ist im Entstehen." So formuliert die indische Schriftstellerin und Politikaktivistin Arundhati Roy eine Haltung und Erfahrung, die trotz der vielfältigen Krisen unserer Zeit zuversichtlich stimmt. Erdöl und Atomkraft als Pfeiler unserer westlichen Welt wanken beträchtlich. Die Kosten die wir zur Aufrechterhaltung unseres energetisch exzessiven Lebensstil tragen müssen, erscheinen in keiner Betriebsbilanz. Ein wachstumsfrommes Handeln im Rausch des technologischen Fortschritts erlaubt keine Fehler mehr, wie es die Katastrophe von Fukushima gezeigt hat, aber Fehler zu machen ist menschlich.
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Die Studie von Johnson Controls zeigt signifikante Veränderungen des Arbeitsumfeldes und steigender Bedarf an Technologien, die Teamarbeit fördern. Johnson Controls Global WorkPlace Solutions (GWS), der weltweit führende Anbieter von integrierten Real Estate- und Facility Management-Dienstleistungen, hat in einer internationalen Studie untersucht, welche Veränderungen Büroangestellte bis 2020 in Bezug auf ihr Arbeitsumfeld erwarten.
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Im Jahr 1994 erkannte Interface-Firmengründer und Präsident Ray Anderson, dass die Arbeitsweise der (Textil-) Industrie in keinster Weise etwas mit Nachhaltigkeit zu tun hatte. Ray realisierte, dass Unmengen natürlicher Rohstoffe für die Produktion verbraucht wurden und viele dieser (natürlichen) Ressourcen einfach verschwendet und letztendlich auch weggeworfen wurden. Zu diesem Zeitpunkt machte sich niemand ernsthafte Sorgen über die Zukunft unseres Planeten.
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Wie aktuelle Studien bestätigen, suchen auch in der Region
Asien-Pazifik immer mehr Verbraucher nachhaltig produzierte Produkte und
sind bereit, dafür mehr Geld auszugeben. Umweltbewusste Konsumenten,
die Händler und Produzenten zunehmend zwingen, Abfall und
Energieverbrauch zu minimieren, sind weltweit auf dem Vormarsch. Die
„LOHASians“ übernehmen diesen „grünen“ Konsum derzeit in rasantem Tempo
und kurbeln das Millardengeschäft weltweit noch stärker an.
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Glanzvoller Gala-Abend für den blauen Planeten. Umwelt, Nachhaltigkeit, soziales Engagement – das waren die Schlagworte der Gala zum Success for Future Award, die am 14. April 2011 erstmals im Bayerischen Hof in München stattfand. Über 450 hochkarätige Gäste, darunter zahlreiche prominente
Persönlichkeiten aus Film, Musik, Mode, Wirtschaft, Politik und
Forschung, genossen eine glanzvolle und emotionale Preisverleihung, auf
der nachhaltige Projekte und Menschen ins Rampenlicht gestellt wurden.
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Zweite Auflage der internationalen Rallye für Elektrofahrzeuge. Neue Herausforderungen werfen ihren Schatten voraus: Und dieser Schatten ist maßgeblich vom Großglockner geprägt, über welchen die Teilnehmer in 2011 fahren werden. Die Großglockner Hochalpenstraße liegt im Herzen Österreichs und des Nationalparks Hohe Tauern. Eine Region mit viel Geschichte, Tradition, Natur und Blick in die Zukunft. Der höchste Punkt in der Route der e-miglia 2011 steht also fest.
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Das Zeitalter der Ichlinge geht zu Ende. In Krisenzeiten ist kein Platz
für Egoisten mehr. Die neueste BAT Wertestudie des Zukunftsforschers
Horst W. Opaschowski hat eine eindeutige Botschaft: Die Deutschen wenden
sich ab von Maßlosigkeit und Missmanagement. Sie wollen wieder ehrbare
Kaufleute und ehrliche Politiker, die ihre „Wahlversprechen halten“.
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