Krankmeldungen erreichen 2011 höchsten Stand seit 15 Jahren Herzinfarkt: Risikofaktoren lauern auch im Job. Der Krankenstand stieg 2011 auf 3,6 Prozent. Ein Jahr zuvor lag er noch bei 3,4 Prozent. Er liegt damit so hoch wie seit 15 Jahren nicht mehr. Herbert Rebscher, Chef der DAK-Gesundheit, warnt jedoch davor, diese Steigerung falsch zu interpretieren.
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Der dramatische Anstieg seelischer Erkrankungen in den letzten Jahren ist Ausdruck einer kulturellen, gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Fehlentwicklung. Der Forderung nach immer mehr quantitativem wirtschaftlichen Wachstum steht ein Defizit im Wertebewusstsein, globalen Verantwortungsgefühl und Lebenssinn gegenüber. Wir brauchen eine Wirtschaft, die von dem Bewusstsein geprägt ist, dass wirtschaftlicher Erfolg nur mit gesunden und sich ihrer Menschenwürde bewussten Mitarbeitern möglich ist.
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Mehr als jeder anderen Spezies ist den Menschen die Kraft gegeben, unsere Umwelt zu manipulieren und die Fähigkeit, Wissen zu akkumulieren und über Generationen weiterzugeben. Die erste dieser Gaben nennen wir Technologie; die andere nennen wir Kultur. Sie sind zentral für unser Menschsein. Trotz der Wunder, die wir erschaffen haben, teilen die Menschen über das ideologische Spektrum hinweg, von christlichen Fundamentalisten bis hin zu ökologischen Aktivisten, die Vorahnung, dass sich die Welt in ernster, wachsender Gefahr befindet.
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Die Netzwerker von Aurum Cordis, dem ersten und bundesweit einzigen Kompetenzzentrum für hochsensible Menschen, plädieren für einen ganzheitlichen „Flow“ in Unternehmen. Hierbei geht es allerdings nicht um den „cash flow“, sondern der „Flow“, von dem hier gesprochen wird, generiert etwas anderes, sehr Entscheidendes für nachhaltigen Unternehmenserfolg: kraftvolle, zufriedene Mitarbeiter, die ihre Arbeit als Sinn erfüllenden Teil ihres Lebens empfinden; Mitarbeiter, die sich als Part des ganzen Unternehmens fühlen und darum für das Ganze ebenso selbstverständlich wie für sich selbst eintreten.
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Was können wir von Wissenschaft und Technologie
in Sachen Fortschritt noch erwarten? Viele einstmals produktive
Mechanismen unserer Kultur befinden sich in einem Prozess der
innerlichen Erschöpfung. Die Gesellschaft bricht in Überdifferenzierung
auseinander und ihr kollektives Handlungsvermögen sinkt. Zugleich
wachsen die äußeren Bedrohungen. Es werden Szenarios befürchtet, die
Brasilianisierung oder Klimakrieg heißen. Sprung ins Wir.
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Das Buch Ethify Yourself zeigt die Grenzen des Wachstums und die sich daraus ergebenden Chancen für ein ethisches Handeln. Ein neunteiliger Wertekatalog
orientiert sich an Wissenschaft, Lebensweisheiten und Weltreligionen.
Vorschläge für ein umsichtiges Leben und Wirtschaften werden mit
Beispielen für Erwerb, Mobilität, Wohnen und der Organisation von
Unternehmen illustriert.
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LOHAS.de möchte an dieser Stelle aktiv eine Bewegung unterstützen, die mit ihren Veranstaltungen den Kern von Veränderungsprozessen anspricht und uns nachhaltiges Leben bewusst macht. Die Vision einer ökologisch nachhaltigen, sozial gerechten und sinnerfüllten menschlichen Daseinsform für unsere Zukunft ist möglich und wir können sie erschaffen. Auch die "Be the Change" Initiative geht davon aus, dass eine echte nachhaltige Lebensweise einer inneren Haltung entspringt und eine Frage des Bewusstseins ist. Die Aufgabe besteht also darin, diese innere Haltung durch "Erfahrungswissen" über entsprechende Möglichkeiten zu entwickeln.
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Transfette industriellen Ursprungs bergen ernsthafte Gefahren für die
menschliche Gesundheit. Bereits bei geringer Einnahme steigt das Risiko
für Herzkreislauferkrankungen erheblich. Dabei tritt das Problem nicht
akut auf, sondern entsteht über die Jahre hinweg.
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1998 stellte der US-amerikanische Soziologe Paul Ray eine neue Lebensweise vor, nämlich die LOHAS. Im Westen ist diese Lebensweise seit vielen Jahren bekannt. Das LOHAS-Forum in USA hat schon viele Jahre Veranstaltungen durchgeführt. Es gibt ca. 68 Millionen US-Amerikaner und 80 Millionen Europäer, die auf LOHAS bauen. Sie leben gesund, umweltbewusst, sind kreativ und selbstständig. In China ist die Zahl derer, die diese Lebensweise praktizieren, bisher unbekannt. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass sie ständig wächst.
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Wir haben
besondere Zeiten. Alles ist in Bewegung. Wir sehen es jeden Tag im Fernsehen,
in unserer Familie in unserem Freundeskreis, wie starke Veränderungen uns auf
Trapp halten. Die Wirtschaft, die Finanzen, die politische Lage in vielen
Ländern und sogar das Klima bewegt sich. Aber schauen wir gar nicht so weit weg von uns. Unsere Nächsten um uns herum,
überall scheint es sich zu verändern, unsere „alten" Werte und Sicherheiten
scheinen nicht mehr zu funktionieren.
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