| Ein Jahr come closer - Sustainable Design | | Drucken | |
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Im come closer - Showroom wurden parallel Andreas Wennings Baumhäuser gezeigt, das Glühbirnendenkmal von Julia Diehl und Lutz Jahnke sowie Timm Hudels „Atelier-Möbel“. Als Teil der Frankfurter Creative Industries und Bildungsprojekt der UN-Dekade ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung’ wird come closer auch 2010 Vorträge, Ausstellungen, Filme und Literatur im Expertenaustausch rund um das Thema verantwortliches Design vorstellen. Link-Tipp: Veranstaltungen Nachhaltigkeit 2010 Die Vortragstitel
der Referenten bei come closer im Jahr 2009 lauteten unter anderem:
„Nachhaltiges Design jenseits von Müsli- und Hippie- Ästhetik“, „Design und
nachhaltige Unternehmenskultur“, „Öko 2.0 – die neue Verbrauchermacht aus dem
Internet“, „Produktdesign mit zukunftsweisenden funktionalen Materialien“ und
„Kulturelle Strategien für den sozialökologischen Wandel“. Eingeladen waren
Wissenschaftler, Unternehmer, Künstler und Studenten mit Projekten, die die
Facetten der Umsetzung von Nachhaltigkeit beleuchteten. Der Fokus lag auf
verantwortungsvollem Design: vom Bewusstsein einer ökologischen Entwicklung,
über Unternehmensverantwortung, nachhaltiger Produktion bis zum sozialen
Lebensumfeld.„Wir haben schon sehr viel erreicht in diesem ersten Jahr. Gesellschaftliche Verantwortung betrifft Jeden, nicht nur Designer. Wir freuen uns über all die Menschen, die sich mit den Themen bei come closer auseinandersetzen, die Informationen nutzen und weiter tragen“, so Schneider, Dollacker und Fehrenbach, die Diplom-Designerinnen und Organisatorinnen von come closer bei ihrer Einführung des Abends am 3. Dezember. Titelthema und Schwerpunkt der neunten Veranstaltung war Hans Drexlers Vortrag über das „Minimum Impact House“. Dieser Prototyp eines Wohn- und Geschäftshauses entstand aus einem Forschungsprojekt für nachhaltiges Bauen in der Stadt. Mit dem Ziel, Gebäude in der Stadt zu optimieren um Zersiedelung und weitere Bebauung natürlicher Landschaften zu verringern, arbeitete Drexler im Team an diesem Passivhaus im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen. Allein in Frankfurt liegt die jährliche Bebauung von Flächen bei 130 Hektar. Dies widerspricht den Zielvorgaben der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung von 30 Hektar. Statt Ein- bis Zweifamilienhäusern in Neubausiedlungen, so der Drexler, könnten etwa 30 % aller in den kommenden Jahren nachgefragten Wohnflächen durch eine Neuverdichtung innerstädtischer Baulücken entstehen. Der Architekt referierte weiter über architektonische Beachtungen von Umwelteinflüssen, bei denen es meist um Fragen zu erneuerbaren Energien oder Wassereinsparungen und Emissionsreduzierungen ginge. Im Gegensatz dazu, wurde hier unter anderem eine Ökobilanz erstellt, die schon die Herstellung sowie Volumen von Bauteilen und Materialien einbezieht und nicht erst den Verbrauch während des Betriebes. Bis zu 80 % CO2 Emissionen würden mit dieser Form der Bebauung reduziert. Nur leider, so Drexler abschließend, sei dieser Faktor in der Öffentlichkeit noch nicht wirklich angekommen. Dass Baumhäuser die Phantasie beflügeln, beschreibt der Architekt Andreas Wenning auf seiner Homepage. Bilder dieser zeitlosen Erlebnisräume für Kinder und Erwachsene konnten die Besucher in der parallelen Ausstellung neben Timm Hudels „Atelier-Möbel“ und einem Auszug der aktuellen Wintermode von organicc betrachten. ![]() > Andreas Wennings Baumhäuser Auch 2010 wird come closer anregende Abende mit neuen Informationen und Dialogen liefern. Zuspruch und Anklang findet das Sustainable Designforum mit seinem neuartigen Veranstaltungsformat nicht nur bundesweit, sondern auch in Frankfurt. So freut sich das gesamte Team um come closer über die interessierten Unternehmen deren nachhaltige Produkte wir vorstellen werden und natürlich auf weiterhin viele Gäste.
Hintergrund:
‚come closer
– verantwortliches Design im Fokus’ führt Vorträge, Diskurse, Filme und
Literatur sowie Ausstellungselemente zu einem neuartigen Veranstaltungstypus
zusammen. Die Vortragsreihe mit prominenten Vorreitern aus der nachhaltigen
Designszene, richtungweisenden Initiativen und erfolgreichen Firmenmodellen
macht aufmerksam auf ökologische, ökonomische und soziale
Handlungsweisen.
Die Organisatorinnen und Diplom-Designerinnen Cornelia Dollacker, Ulrike Schneider und Christine Fehrenbach leben in Frankfurt. Hauptberuflich arbeiten Sie im Bereich Green Communication, Design, Film und Lehre. Zusammen mit Partnern bieten sie umfassende Angebote für nachhaltige Entwicklung und zukunftsfähige Gestaltung. Das Forum findet im Rahmen des designerinnen forum e.V. statt. Hauptsponsor 2009 war die Messe Frankfurt. Weitere Förderer waren artefakt-Offenbach, Schneidersöhne, Bionade und Denningers Mühlenbäckerei. (Text: Feyza Morgül www.operacivil.de) |
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Die Vortragstitel
der Referenten bei come closer im Jahr 2009 lauteten unter anderem:
„Nachhaltiges Design jenseits von Müsli- und Hippie- Ästhetik“, „Design und
nachhaltige Unternehmenskultur“, „Öko 2.0 – die neue Verbrauchermacht aus dem
Internet“, „Produktdesign mit zukunftsweisenden funktionalen Materialien“ und
„Kulturelle Strategien für den sozialökologischen Wandel“. Eingeladen waren
Wissenschaftler, Unternehmer, Künstler und Studenten mit Projekten, die die
Facetten der Umsetzung von Nachhaltigkeit beleuchteten. Der Fokus lag auf
verantwortungsvollem Design: vom Bewusstsein einer ökologischen Entwicklung,
über Unternehmensverantwortung, nachhaltiger Produktion bis zum sozialen
Lebensumfeld.




