| Konferenz für nachhaltiges Handeln 2012 | | Drucken | |
| Dienstag, 28. Februar 2012 | |
20 Jahre nach der ersten Weltumweltkonferenz von Rio fällt die Bilanz mager aus: Trotz aller guten Vorsätze, unzähliger Zusammenkünfte, Initiativen und Projekte auf der ganzen Welt ist es bisher nicht gelungen, die modernen Gesellschaften auf den Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung zu bringen. Klimawandel, abnehmende Artenvielfalt, ökonomische und soziale Krisen stehen weiterhin auf der Tagesordnung. Sustainability Summit Bei einer internationalen Konferenz vom 29. Februar bis 2. März 2012 an der Leuphana Universität Lüneburg wollen Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen mit Vertretern der Wirtschaft, der Politik und der Zivilgesellschaft im Vorfeld der UN- Nachhaltigkeitskonferenz Rio+20 Bilanz ziehen und Lösungswege diskutieren. Beiträge liefern u.a. Jochen Flasbarth, Präsident des Bundesumweltamtes, und Karl Friedrich Falkenberg, Generaldirektor Umwelt der EU-Kommission. Der Leuphana Sustainability Summit führt 300 Teilnehmer aus 50 Nationen nach Lüneburg. Unter ihnen sowohl international führende Wissenschaftler als auch Nachhaltigkeitsexperten aus der Wirtschaft, u.a. Kersten-Karl Barth, Director Sustainability Siemens AG, und aus Nicht-Regierungsorganisationen, u.a. Angelika Zahrnt vom BUND. Sie wollen die Rolle der Zusammenarbeit unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen angesichts globaler Probleme bestimmen, die nicht an den Grenzen einzelner Fächer Halt machen. Ziel ist es, den Übergang zu einer nachhaltigen Gesellschaft mit Hilfe der Wissenschaft voran zu bringen. Gegenseitiges Lernen, interdisziplinäre Forschung und die Lösung von Problemen im Zusammenspiel von Wissenschaft, Regierungen und Zivilgesellschaft sehen die Veranstalter um Prof. Dr. Harald Heinrichs vom Institut für Nachhaltigkeitssteuerung der Leuphana als wesentliche Elemente für ein solches Konzept.
Auch die Studierenden der Leuphana Universität Lüneburg werden von der internationalen Konferenz profitieren. Die 1.800 Erstsemester der Leuphana veranstalten zum Abschluss ihres ersten Hochschulsemesters vom 28. Februar bis 1. März 2012 eine eigene Konferenz zum Thema Nachhaltigkeit. Einige der Gastredner des Sustainability Summits werden auch auf der Konferenz der Studierenden sprechen. Sustainability Summit > Leuphana Nachhaltigkeitsgipfel Leuphana Konferenz für nachhaltiges Handeln 2012 Jährlich findet am Ende des Wintersemesters als Abschluss und Höhepunkt des Leuphana Semesters eine von Studierenden des ersten Semesters organisierte Konferenzwoche statt. Während der Konferenz haben die Studierenden die Gelegenheit, ihre Ergebnisse aus den Projektseminaren im Leuphana Semester vor einem breiten Publikum zu präsentieren und diskutieren. Das diesjährige Motto der Konferenzwoche lautet "Casino Global". Vom 28. Februar bis zum 1. März 2012 verwandelt sich der Campus in ein Lernlabor zur Zukunftsgestaltung. Erstmals vernetzt sich die Konferenzwoche dabei mit dem Leuphana Sustainability Summit: Die internationale Community der Global Change Forscherinnen und Forscher ist in Lüneburg zu Gast und tritt mit den Tonangebern von morgen in einen einzigartigen Dialog über den transdisziplinären Weg in die Nachhaltigkeit. ![]() Von den Reichen an Alle! Im Studium war er Mitglied des Sozialistischen Deutschen Studentenbunds - und noch heute tritt er für die Umverteilung des Wohlstandes in Deutschland ein. Dabei ist Claus Offe aber kein marxistischer Spinner oder neuzeitlicher Robin Hood. Im Laufe seiner Karriere als Habermas-Schüler und Professor für Politische Soziologie und Sozialpolitik hat er die Probleme unseres Sozialstaates genau erforscht. Deshalb ist er sicher: Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine der originellsten Ideen für die Zukunftssicherung der westlichen Wohlfahrtsstaaten. Und was hält er von der Idee des Bürgererbes? Seht selbst! Claus Offe diskutiert auf der Veranstaltung „60.000 Euro für jeden? Wie Bürger zu Stakeholdern werden“ über Grundeinkommen und Bürgererbe. Zeit: Dienstag, 28. Februar, 14:00-15:45 Uhr. Organisiert wurden Vortrag und Diskussion von Sven Prien-Ribcke´s Projektseminar „Welchen Sozialstaat braucht eine nachhaltige Entwicklung“. Außerdem „Europa – eine Vertrauensfrage?“ – Ein Gespräch mit Claus Offe am Dienstag, 28. Februar, 16:05-17:40 Uhr. Zwei Konferenzen - ein Leitbild. Erstmals treffen die Erstsemester in diesem Jahr auf zeitgleich tagende Forschergrößen. Der internationale Sustainability Summit lädt uns zu interaktiven Formaten ein. Ein gemeinsamer Denkeinsatz mit dem Ziel, die Zukunft nicht zu verzocken. Lasst uns gemeinsam ein faires Spiel für unsere kommenden Generationen spielen. |
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20 Jahre nach der ersten Weltumweltkonferenz von Rio fällt die Bilanz mager aus: Trotz aller guten Vorsätze, unzähliger Zusammenkünfte, Initiativen und Projekte auf der ganzen Welt ist es bisher nicht gelungen, die modernen Gesellschaften auf den Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung zu bringen. Klimawandel, abnehmende Artenvielfalt, ökonomische und soziale Krisen stehen weiterhin auf der Tagesordnung. 
