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Das Solarcafé | Drucken |  E-Mail
thumb_solarcafe_3Das Öl wird immer knapper, der Atomausstieg ist beschlossen, die erneuerbaren Energien und mit ihnen die Energie aus der Sonne sind auf dem Vormarsch. Immer mehr Menschen wissen, dass das Wort „solar“ für „die Sonne betreffend“ steht. Dass Solarenergie aus der Sonne kommt und wir sie nutzen können. Vor diesem Hintergrund hat die Solar Lifestyle GmbH, Berlin, eine Philosophie und konkrete Produkte entwickelt, die Namen tragen wie Solarcafé, Solarobelisk, Solar Coffee Shop und Solar Lifestyle. 

Was verbirgt sich dahinter? Und wie können sie dazu beitragen, die großen Probleme dieser Welt zu entschärfen?Zuerst wird die Solarcafé-Philosophie vorgestellt sowie das Solarcafé als einen Ort, an dem die Menschen die solare Welt erfahren und begreifen können. Anschließend werden einige derjenigen Produkte und Projekte  beschrieben, die die Solar Lifestyle GmbH nach dieser Philosophie entwickelt hat und die Teil der Eventlocation Solarcafé oder eigenständige PR-Maßnahmen sein können: der Icy Rider, der Sprechende Abfallbehälter, der Solarobelisk.


Die Solarcafé®-Philosophie
obelisk2 In der Philosophie „Solarcafé“ sind in einem interdisziplinären Gesamtkonzept für Umweltkommunikation energieeffiziente Technologien in eine Erlebnisgastronomie implementiert. Sie macht das Agenda-21-Leitbild einer „nachhaltigen Entwicklung“ erlebbar und kommuniziert es als einen „solaren Lebensstil“ oder „Solar Lifestyle“. Dieser ist umwelt-und sozialverträglich und stützt sich auf erneuerbare Energien. Deshalb stehen im Solarcafé Energie und der Umgang mit Ressourcen im Mittelpunkt. Selbst die Speisekarte wird unter diesen Aspekten optimiert. Die Küche steht der Slow-Food-Idee nahe und bietet überwiegend Lebensmittel aus regionaler und biologischer Produktion an. Solarcafé steht für Sustainable Development zum Anfassen und dafür, die Chancen eines nachhaltigen Lebensstils zu kommunizieren und zukunftsweisende Ideen in beispielhafte Produkte umzusetzen. Daher fördert die Solar Lifestyle GmbH derzeit ein Buchprojekt, das die verschiedenen Aspekte der Lebensstile unter dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit diskutiert (Herausgeber: Sepp Fiedler und Andreas Eickelkamp).
Es gibt viele Arten, das Leben zu leben. Die meisten Lebensstile zeitgenössischer Verbraucher stoßen an diejenigen Grenzen, die ihnen die Verfügbarkeit der Ressourcen setzt. Da ist die Ansicht nur folgerichtig, dass kein Raum bleibt für eine weltweite, demokratische Entwicklung, wenn die Reichen dieser Welt wie die Heuschrecken über alle verfügbaren Güter herfallen. Die derzeit anzutreffenden Strukturen in der westlichen Gesellschaft sind nicht geeignet, selbstbewusste Bürger zu fördern, die ihrerseits tragfähige Zukunftsmodelle umsetzen können. Es scheint auf nahezu allen Gebieten des gesellschaftlichen Zusammenlebens nötig zu sein, völlig andere Wege als die aktuell propagierten zu etablieren. Daran, wie wir mit Ressourcen und Energie umgehen, lassen sich viele Fehlentwicklungen veranschaulichen.
Wenn schon die Werbewirtschaft die heutigen Trends setzt, dann sollte diese Branche wenigstens mit der nötigen Information und dem passenden Equipment dafür ausgestattet sein. Und wenn die Verbraucher nicht zu entscheiden vermögen, was ihrer Zukunft zuträglich ist und was nicht, dann mangelt es ebenfalls an entsprechendem Input. Wer soll die Kriege um Ressourcen führen, die letztendlich die logische Konsequenz aus der derzeitig vorherrschenden Politik sein werden? Es ist dringend nötig, lebendige Beispiele und Stolpersteine in die Welt zu setzen. Oder mit den Worten des deutschen Lyrikers Günter Eich (1907-1972): Seid unbequem, seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt!

Das Solarcafé als Eventlocation
Wenn es möglich ist, mit einem Sonnenkollektor Kaffeewasser zu kochen, dann kann die Sonne vielleicht noch mehr. Daher liegt es nahe, ein Café vollständig mit Sonnenkraft zu betreiben. Ein Café Solar oder eben ein Solarcafé ist eine für Groß und Klein gut begreifbare solare Welt, ein ständig wachsendes Puzzle rund um das Thema Energie und quer durch alle Lebensbereiche. Da stolpert man in der Welt des Solarcafés über so Kurioses wie zum Beispiel sprechende Abfallbehälter, rollende und sonnenbetriebene Kühltruhen (Icy Rider) oder einen Solarobelisk (siehe unten). Diese Solar-Objekte sind schon für sich alleine genommen originell und sehenswert und zudem Puzzleteile des Solarcafés. Zusammen geben sie einen meist heiteren Einblick, wie vielfältig der Umgang mit Energie ist und wie Energie unser Leben mitbestimmt. Gleichzeitig sind aus diesen Solar-Objekten viele Ansätze für alternative Geschäftsmodelle entstanden. So ergibt sich eine Win-Win-Situation zwischen den Anbietern und den Besuchern der solaren Welt.
Solarcafé und ganz nebenbei eine PR-Plattform, die nicht auf eine öffentliche Förderung angewiesen ist. Mit den Bausteinen Solar Coffee Shop, Icy Rider, Solar Island System lässt sich unter dem Dach eines Niedrigenergiehauses wunderbar ein Themenpark realisieren, der als Erlebnisgastronomie noch dazu dem leiblichen Wohl dient.
Die gemeinsame Wurzel aller Bausteine ist die Idee einer neuen Energiekultur, die eine Wende weg von Öl, Kohle und Atom beschleunigen soll. Die praktischen Beispiele animieren zum Mitmachen und zum Gestalten eigener Projekte. Dabei werden alle Lebensbereiche einbezogen und auf dem Prüfstand unter realen Bedingungen beleuchtet.

Die Solarcafé-Idee entstand nicht zuletzt aus Erfahrungen der Öffentlichkeitsarbeit in den 80er Jahren im Energiebereich mit den großen konventionellen Energiekonzernen auf der einen Seite und der im Vergleich dazu mangelhaften Informationslage der Bevölkerung über Energiealternativen auf der anderen. Techniker und Idealisten dominierten seinerzeit die Solarbranche, und sie sahen keine Notwendigkeit, PR und Marketing für sich zu entwickeln. Die mangelhafte Finanzausstattung der kleinen Unternehmen und der Glaube, das Gute würde sich schon durchsetzen, waren kennzeichnend für die Situation.
Den Begriff „Solarcafé“ hat Sepp Fiedler 1992 eingeführt. Seit 1995 ist er als Marke eingetragen. Heute findet man unter diesem Namen Organic Food und fairen Kaffee ohne Atomstrom am Fuße des Fujiyama genauso wie unter der Sonne Kaliforniens. Es besteht ein weltweites Interesse daran, diese Idee aufzugreifen. Mit der in Europa registrierten Marke haben die Solar Lifestyle GmbH und die Solarcafé GbR als Rechteinhaberin Einfluss darauf mitzuentscheiden, was unter dem Namen „Solarcafé“ entsteht und wie sich aus der Solarcafé-Idee ein Lizenznehmer-oder Genossenschaftsmodell beziehungsweise ein Franchisesystem entwickelt. Unter der Marke Solarcafé® wird so eine kommerzielle Basis geschaffen, die der besseren Akzeptanz alternativer gesellschaftlicher Entwicklungen dient. Folgende Ausprägungen des Solarcafés als Eventlocation werden von der Solar Lifestyle GmbH angeboten.


Der Solar Coffee Shop
Die Eventlocation Solarcafé ist die vorerst letzte Entwicklungsstufe der Solarcafé-Philosophie, die mit dem Solar Coffee Shop begann. Dieser ist mobil und ein Straßencafé in Miniatur mit einem Sonnenkollektor, der an sonnigen Tagen genug Energie liefert, um alle 5 bis 10 Minuten einen Liter Kaffee-oder Teewasser zu kochen. Gekühlte Getränke, Eis und andere Erfrischungen gibt es aus der solarstrombetriebenen Kühlbox oder dem Solar  Kühlschrank. Der Solar Coffee Shop lässt sich leicht transportieren und überall aufstellen, zum Beispiel bei Straßen-und Umweltfesten, auf Ausstellungen und Messen. Auch für den Unterricht oder die Bildungsarbeit ist er gut geeignet und kann als Bausatz gekauft oder gemietet werden. 1995 wurden die Solarcafé-Idee und der Solar Coffee Shop mit dem Berliner Umweltpreis ausgezeichnet. Seit 1991 leistet eine Serie von zwei Dutzend Solar Coffee Shops in hunderten von Auftritten zwischen Flensburg und Wien publikumswirksame Überzeugungsarbeit für die Nutzung der Sonnenenergie.


Das Solar Island System
Das Solar Island System ist ein Infokiosk und mobiles Internet-Café und somit eine Versorgungsstation für Freizeit und Tourismus. Es basiert auf einem Standard-ISO-Container, seine Entwicklung wurde im Rahmen der Projektagentur Zukunftsfähiges Berlin gefördert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. Auch hier wird die Energie für Strom, Wärme und Kälte aus der Sonne gewonnen. Das netzunabhängige Inselsystem ist für Open-Air-Feste, Sport-und Musikveranstaltungen, Events und Werbeauftritte gut geeignet. Es ist überall dort eine Alternative, wo es keinen Anschluss ans Stromnetz gibt.

Das Solarcafé im Bio-Solar-Haus
Der Abschied von Öl und Atom soll mit einem Drink im Solarcafé eingeläutet werden. Daher ist die Solar Lifestyle GmbH ständig auf der Suche nach Freiräumen und Umgebungen in Stadt und Land, die für entsprechende Experimente genutzt werden können. Seit zehn Jahren ist das Deutsche Technikmuseum Berlin solch ein Testfeld für Denkanstöße in Sachen Energie.

Denkanstöße, die vermitteln, dass Energie wie oft vermutet nicht nur eine Angelegenheit ist, die mit Autofahren, Heizung und Licht zu tun hat. Energie steckt hinter jeder noch so unbedeutenden alltäglichen Handlung. Diese Schlüsselfunktion erklärt zum Beispiel die Jokerstellung der Ölbranche. Die Frage ist nur, ob heute schon die Bereitschaft vorhanden ist, aus begangenen Fehlern zu lernen und ab und an auf die Freude am Fahren zu verzichten, oder ob wir es auf einen absehbaren weltweiten Verteilungskampf der Energiereserven ankommen lassen. Wer die Energiefrage – und dazu gehört in erster Linie der Umgang mit Öl, Gas oder Kohle – langfristig lösen will, kann gleichzeitig an der dauerhaften Sicherung von Demokratie und Frieden mitwirken. Jetzt, wo noch genügend Entscheidungsspielraum besteht, müssen wir den Mut zu handeln aufbringen. Handeln natürlich im Sinne von Qualität statt Quantität. Intelligente Dienstleistungen sind angesagt, anstatt immer billigere Produkte herzustellen. Mit Krempel aller Art werden uns die Nachbarn schon versorgen und dabei ihren Wachstumsrausch austoben. Nach der Party wird man dort auch nicht viel anderes tun können, als was wir in West-Europa jetzt schnell üben sollten. Die Verantwortung und die Folgen persönlichen Handelns müssen schon klar zu erkennen sein, andernfalls wird es nichts mit dem erklärten Ziel Sustainable Development. Eine wahrlich gigantische Aufgabe liegt vor uns.


Bausteine für die Öffentlichkeitsarbeit
Wie oben erwähnt finden im Solarcafé und in seinem Umfeld verschiedene Produkte Platz, die auch für eigenständige PR-Maßnahmen genutzt werden können: der Icy Rider, der sprechende und leuchtende Abfallbehälter, der Solarobelisk.

Der Icy Rider – Eis auf Rädern
Der Icy Rider ist rund ums Solarcafé unterwegs. Was auf den ersten Blick wie eine Rikscha erscheint, ist bei genauerem Hinsehen ein energieautarkes Eventmobil mit einem Dach aus Solarzellen. Der gewonnene Sonnenstrom betreibt eine Tiefkühltruhe. Somit ist er eine fahrbare Eis-oder Cocktailbar. Die Aluminium-Stahl-Konstruktion in modernem Design wird mit Pedalkraft bewegt. Der Icy Rider zieht die Blicke an und wird zum originellen Infobike für Messeauftritte, Open-Air-Veranstaltungen, Straßen-und Sportfeste. In Hannover gibt es seit 1999 die rollende Eis-und Cocktailbar als enercity® Icy Rider der Stadtwerke. Das Münchener Pendant heißt Solar Eisradl und wird dort seit 2001 bei verschiedenen Events eingesetzt.


Der sprechende Abfallbehälter – Motivation zum Einwerfen
sprechender Mülleimer Diese freundlichen Behälter im öffentlichen Straßenbild bedanken sich für alles, was man ihnen „anvertraut“. Oder sie singen ein Lied oder verkünden die Lösung einer Preisfrage. Das Wegwerfen wird zum Erlebnis und motiviert zum gezielten Einwurf. Nachts wird die Trefferrate durch ein Lichtband erhöht, das die Öffnung beleuchtet. Alle Funktionen werden mit Solarstrom gespeist, und so lassen sich die Abfallbehälter unkompliziert ohne Stromanschluss aufstellen.

Der sprechende Abfallbehälter ist eine Kooperation der Solar Lifestyle GmbH mit den Berliner Stadtreinigungsbetrieben (BSR). Die Idee entwickelte die Solar Lifestyle GmbH während der Arbeit am Icy Rider. Denn vom Kauf des Eises bis zum Wegwerfen seiner Verpackung ist es ein kurzer Weg. Wenn der Mülleimer beim Einwurf freundlich „Danke“ sagt, ist schon das Ziel erreicht, umweltfreundlichen Produkten eine sympathische Note zu verleihen. Der Mülleimer wird zum aktiven Kommunikationsmittel mit hoher Aufmerksamkeit und Akzeptanz in der Öffentlichkeit. Seine technischen Möglichkeiten machen ihn zum vielseitigen Werkzeug engagierter Public Relations für eine sauberere Stadt. CNN würdigte diese Idee für den Umweltschutz mit einem weltweit ausgestrahlten Beitrag. Außer in Berlin waren und sind die sprechenden Abfalleimer der Solar Lifestyle GmbH ebenfalls in Stockholm
und Paris im Einsatz.

Die Idee eines sprechenden Mülleimers ist sympathisch und wird gerne kopiert. Die Sympathie schwindet allerdings, wenn allzu plumpe Werbung im Mittelpunkt steht. So hat die Firma Starlight GmbH, Speyer, die Idee aufgeschnappt und bietet jetzt kostenlos Mülleimer an, die sich über Werbung finanzieren sollen. Die Sprüche aus dem Müll weisen auf dieses oder jenes Unternehmen hin und nerven mit ihrer penetranten Art. Womöglich wird so eher ein gegenteiliger Effekt provoziert.


Der Solarobelisk
Obelisk Der Solarobelisk ist eine fünf Meter hohe, aus Edelstahl und Glas bestehende solarbetriebene Multimedia-Skulptur, die durch die Integration von Licht und einer Soundinstallation die erneuerbaren Energien sinnlich erfahrbar macht. Der Solar-Obelisk ist innen beleuchtet, hat einen Granitboden und ist von einer Sitzbank umgeben. Auf der Rückseite zeigt ein Display die aktuelle Einstrahlungsenergie an und informiert über den Standort und zum Beispiel die Folgen des Klimawandels.
Umgeben von einer Sitzbank – wie in früheren Zeiten von der Dorflinde bekannt – eignet sich der Solarobelisk als attraktiver Treff-und Informationspunkt. Der Solarobelisk kann als Monument für einen verantwortungsbewussten Umgang mit den natürlichen Ressourcen unseres Planeten verstanden werden. Unter diesem Aspekt hatte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie das Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der Solar Lifestyle GmbH den Auftrag erteilt, ein entsprechendes Objekt zu realisieren – entstanden ist der Solarobelisk. Während der Internationalen Konferenz für Erneuerbare Energien „renewables“ 2004 in Bonn war er als eine Art Wahrzeichen vor dem Bundeshaus erstmals zu sehen. Die Skulptur lässt sich als innovatives Stadtmöbel für dauerhafte Präsenz errichten oder temporär etwa für Veranstaltungen und Messen einsetzen. Dabei sind seine Nutzungs-und Gestaltungsmöglichkeiten vielfältig.
Seit September 2004 steht ein gläserner Solarobelisk auf dem Sharp-Firmengelände in Hamburg. Sharp Electronics Europe unterstützt das Projekt finanziell und ist Hersteller der semitransparenten Solarmodule, die in Dünnschichttechnik gefertigt werden. Ein weiterer Solarobelisk befindet sich seit Dezember 2005 auf dem Kulturforum in Berlin. Ein dritter ist auf der Landesgartenschau Sachsen-Anhalts 2006 in Wernigerode zu sehen. Weitere Standorte der insgesamt fünf Obelisken waren 2005 die Bundesgartenschau in München, der Wissenschafts-und Wirtschaftsstandort Berlin-Adlershof (WISTA), die Solar-Bauausstellung Hamburg und die Hannover-Messe. Im Laufe des Jahres 2006 werden die Solarobelisken über das Internet miteinander vernetzt, so dass die Passanten an den verschiedenen Standorten miteinander in Kontakt treten können.
Zurück zum Solarcafé: In den folgenden Zeilen werden drei Events vorgestellt, bei denen das Solarcafé bereits erfolgreich zum Einsatz kam.


Die Jugendmesse respect 2006
Im März dieses Jahres waren das Solarcafé-Team auf der Jugendmesse respect in Duisburg vertreten. Der Veranstalter Aktion Mensch setzte auf das Know-how der Berliner für eine solare Welt. Neben dem Kaffee war das Hauptziel, Hintergrundwissen zu vermitteln. Außerdem war der Klimadetektiv dabei. Als Moderator und Talkmaster brachte er dem Publikum das Thema Klimaveränderungen und Energie auf spielerische Weise nah. Der Klimadetektiv konnte mit einem Klimaquiz und Solarexperimenten beweisen, dass das auch für Jugendliche kontroverse Thema Energiehunger und Klimaveränderung spannend inszeniert werden kann.

Fazit und Ausblick
Die Erfahrungen dieser Veranstaltungen werden in laufende Projekte eingebracht, um damit einen Solar Lifestyle zu fördern – einen Lebensstil nachhaltigen Komforts. Nicht multimediale Wunschträume werden vermittelt, sondern begreifbare Bausteine für die solare Zukunft.

Die Expo 2000, die renewables 2004 oder die respect 2006 waren Testfelder für Solar-Lifesyle-Performance, die die Produkte und die Philosophie der Solar Lifestyle GmbH mit Bravour gemeistert haben. Die Strategie der lebenden Beispiele statt des gewohnten, hohlen PR-Rummels, ist zudem nicht auf eine öffentliche Finanzierung angewiesen, wie sie in der Umweltkommunikation ansonsten üblich ist. Veranstaltungen jeder Größenordnung, PR-Anlässe und Firmenauftritte, Museen und Ausstellungen, aber auch Betreiber von öffentlichen Plätzen und Parks sind mit ihr gut gerüstet, um dort den Solar Lifestyle zu integrieren.

Nach langjähriger Arbeit mit dem Thema Energie und nachhaltiger Entwicklung lässt sich festhalten, dass in diesem Bereich Öffentlichkeitsarbeit mit Eventcharakter ein wirksames Mittel ist, um die teilweise schwer verständlichen Zusammenhänge begreiflich zu machen. An der Nachfrage bisher eher uninteressierter Gruppen lässt sich eine gesteigerte Aufmerksamkeit für diese gesellschaftlichen Herausforderungen erkennen. Der grüne Alltag hat die Nische wohl schon verlassen.

icon Solarcafé – Was hat Kaffee mit Klimaschutz zu tun? (705.85 kB)  

www.solarobelisk.de

 http://www.solar-lifestyle.de

 

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