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Zu den HNWI zählen Personen, deren Nettofinanzvermögen über eine Millionen US-Dollar beträgt, selbst genutzter Immobilienbesitz nicht eingerechnet. Über zehn Millionen Menschen zählen mittlerweile zu dieser Gruppe. Dieses Vermögen werde zunehmend unter Nachhaltigkeitsaspekten angelegt: Rund 20 Prozent der Vermögenden im Mittleren Osten investierten Teile ihres Geldes in so genannte „grüne Anlagen“, in Europa lag der Anteil bei 17 Prozent, in Lateinamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum bei 15 respektive 13 Prozent. Am schwächsten war der Trend in Nordamerika ausgeprägt. Dort legten nur rund fünf Prozent der HNWI Teile ihres Geldes unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten an. Nordamerika ist dem Bericht zufolge jedoch die einzige Region, in der die gesellschaftliche Verantwortung als Hauptmotiv für grüne Anlagen genannt wurde. Unter den übrigen HNWIs weltweit verwies dagegen rund die Hälfte auf die erhofften Renditen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.at.capgemini.com UNEP FI: Investoren fordern nachhaltige Immobilienfonds Institutionelle Investoren rufen dazu auf, Immobilien-Fondsmanager dahin zu bewegen, daß sie ökologische und soziale Kriterien bei der Wertpapierselektion berücksichtigen. Man gehe davon aus, daß Unternehmen aus dem Immobiliensektor, die ökologische und soziale Aspekte in ihr Wirtschaften einbeziehen, in Zukunft rentabler wären als konventionelle Firmen. Besonders relevant sei die Berücksichtigung von Konsequenzen, die sich aus dem Klimawandel ergäben. Initiator dieses Aufrufs ist die Finanzinitiative der Vereinten Nationen (UNEP FI), der unter anderem AXA Investment Managers, Caisse des Dépôts, F&C Asset Management, Hermes Real Estate, Morley Fund Management, PRUPIM und die WestLB AG angehören. „In der Immobilienbranche werden viele Milliarden Dollar bewegt. Wenn institutionelle Investoren ökologische und soziale Themen in diesem Sektor richtig angehen, wird dies tiefgreifende systematische Veränderungen auslösen, so etwa in den Bereichen Klimawandel, Wasserverbrauch oder gesundheitsschädigende Bauweise“, verdeutlicht Paul Clements-Hunt, Leiter der Geschäftsstelle der UNEP FI. Wie Investoren konkret aktiv werden können und welche Aspekte sie beachten sollten, illustriert die Broschüre „Building Responsible Property Portfolios”, die die UNEP FI gemeinsam mit der UN-Initiative für nachhaltige Geldanlagen (PRI) herausgegeben hat. Gleichzeitig hat das Bundesbauministerium (BMVBS) gemeinsam mit der neu gegründeten Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) ein Nachhaltigkeits-Siegel für die Baubranche entwickelt. Rund ein Drittel des Ressourcenverbrauchs und der CO2-Emissionen gehen in Deutschland auf das Konto von Gebäuden, so die Initiatoren. Die Broschüre „Building Responsible Property Portfolios” können Sie unter folgendem Link herunter laden: www.unpri.org/property Informationen zum DGNB-Zertifikat finden Sie unter: www.dgnb.de |
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