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Jahresschwerpunkt 2009 "Wirtschaft trägt Verantwortung" "Corporate Social Responsibility" "Wirtschaft trägt Verantwortung" heißt das Jahresthema der WK Salzburg für 2009. Nie sei das Thema aktueller gewesen als in diesen Zeiten, betonte WKS-Präsident KommR Julius Schmalz in seiner Begrüßung zur Veranstaltung "Werte schaffen - Werte leben. Instrumente der Unternehmensethik", mit der eine ganze Reihe an Projekten und Aktivitäten zu verantwortungsvollem Wirtschaften gestartet wird. Top-Experten gingen dabei vor den rund 150 interessierten BesucherInnen der Frage nach, was denn eigentlich Werte und Ethik im Zusammenhang mit Wirtschaft bedeuten, ob das Management-Instrument "Corporate Social Responsibility" (CSR) nur eine Eintagsfliege darstellt und ob Klein- und Mittelbetriebe besonders nachhaltig agieren. Zuvor schlug WKS-Präsident Schmalz den Bogen zur aktuellen Finanzkrise. Diese habe auch eine Ursache darin, dass Verantwortung eben nicht ausreichend wahrgenommen wurde. Schmalz prägte als Gegenbild den Begriff der "Verantwortungswirtschaft", die es anzustreben gelte. "Verantwortung in der Wirtschaft verweist auf eine größere und unverzichtbare Perspektive: Hier wird richtiges und wichtiges Gewinnstreben mit Maßhalten, mit langfristiger und nachhaltiger Orientierung und eben Verantwortung für Kunden, Geschäftspartner, Mitarbeiter, der Gesellschaft und der Ökosphäre kombiniert." Mit dem Jahresthema 2009 wolle man einer "Kultur der Verantwortung" in der Wirtschaft Impulse verleihen, so Schmalz. "CSR":
Als Unternehmer Werte und Menschen achten "Eine Firma, die Werte missachtet, verachtet den Menschen. Und Selbstverachtung und Menschenverachtung machen in kurzer Zeit eine Firma, eine Gemeinschaft, ein Land wertlos", zitierte Ing. Gerald Heerdegen den Benediktinerpater Anselm Grün, ein Zitat, das für da engagierte Unternehmen im Oberpinzgau Programm ist. Heerdegen, der das Unternehmen Fahnen-Gärtner 2005 von seinem Vater übernommen hat, schaut auf seine Mitarbeiter und deren Wohlbefinden und Gesundheit: So hat er z. B. das Programm "Xundi" ins Leben gerufen, das unter anderem monatliche Gesundheitstipps, Vorträge oder gemeinsame sportliche Aktivitäten umfasst. Auch die gesunde Ernährung der Belegschaft ist ihm wichtig. "Meine Einstellung ist, dass wir durch die Nahrung Kraft fürs Leben schöpfen. Unsere vier Köchinnen in der Betriebsküche sorgen für immer gesünderes Essen." Zwei Drittel des Personals bei Fahnen-Gärtner sind Frauen. Daraus ergab sich die Notwendigkeit, etwas für die Kinderbetreuung zu tun. Mit dem "Pfifferling-Platzl" verfügt das Mittersiller Unternehmen über einen eigenen Betriebskindergarten, in dem die Kinder von Mitarbeitern ganztägig und ganzjährig betreut werden. Heerdegen: "CSR ist eine langfristige Investition!" |
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