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"Social Business" ein neuer Sektor in der Weltwirtschaft?
Social Businesses unterscheiden sich von normalen Unternehmen durch zwei Merkmale:
"Social Businesses" sollen im Unterschied zu sozialen Projekten mit gleicher inhaltlicher Zielsetzung ? wie ganz normale Unternehmen arbeiten, also mit angemessenen Löhnen und mit Gewinnorientierung. Der Gewinn soll jedoch im Ideal- bzw. Regelfall im Unternehmen verbleiben und damit der Ausweitung der problemlösenden Dienstleistung dienen.Social Businesses können von sozial motivierten Gründern (Entrepreneurs) ins Leben gerufen werden, als zweite separate Unternehmenssparte von traditionellen Unternehmen, als unternehmerische Zweige von Nichtregierungsorganisationen oder als Social Joint Ventures zwischen traditionellen Unternehmen und bestehenden Sozialunternehmen (Beispiel: Grameen Danone). Entrepreneurship for a Better World: Global Entrepreneurs Network
Von der Krise zum ökosozialen Wirtschaftswunder Das nachfolgend beschriebene Buch erscheint im April 2009 als Spitzentitel in einem namhaften deutschen Verlag und dient als populär geschriebenes Impulsbuch zur Social Business Initiative: Franz Alt / Peter Spiegel WOHLSTAND FÜR ALLE IST MÖGLICH Kurztext
Was kommt nach dem Zusammenbruch des Gier-Kapitalismus? Haben wir keine besseren Alternativen als Gier- oder Hartz-IV-Gesellschaft? Trotz „Yes, we can“-Aufbruchstimmung ist nirgendwo ein Wirtschafts- und Gesellschaftskonzept erkennbar mit einer ähnlichen Strahl- und Gestaltungskraft wie einst die soziale Marktwirtschaft des Ludwig Erhard. Nirgendwo? Der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus schlägt eine Social Business Economy vor, mit der sich die Wirtschaft nicht länger in den Dienst der Gewinnmaximierung, sondern der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen stellt. Illusion? Mit erstaunlicher Geschwindigkeit schließen sich kluge Köpfe aus allen Sektoren der Weltgesellschaft seinen Ideen und Vorschlägen an. Sie erkennen in ihnen nichts Geringeres als die Chance auf das bisher größte weltweite Wirtschaftswunder, das zudem eine radikale Wende zu globaler Nachhaltigkeit und sozialer Balance bedeuten würde.DAS BUCH Der Zweck von Unternehmen, die dem Social-Business-Gedanken folgen, ist nach der Definition von dessen Initiator Muhammad Yunus die Lösung von gesellschaftlichen Problemen. Social-Business-Unternehmen sind dem Dienst für individuellen, gemeinschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt im Sinne einer sozial und ökologisch nachhaltigen Entwicklung gewidmet und zu diesem Zwek gegründet. Social-Business-Unternehmen arbeiten dabei ebenso wie normale Unternehmen gewinnorientiert, aber der Hauptteil des Gewinns verbleibt im Unternehmen und wird zur Ausweitung von dessen jeweiligem sozialen bzw. ökologischen Zweck eingesetzt. Während eine auf Gier ausgerichtete Ökonomie auf monetäre Gewinnmaximierung setzt, setzt eine Social-Business-Ökonomie auf eine Maximierung des sozialen und ökologischen Gewinns bei gleichzeitig hoher ökonomischer Vernunft. Wenn es uns gelingt, dass sich als kollektiver Lernprozess aus der jetzigen Krise die Wirtschaftsphilosophie von Social Business durchsetzt, würde dies nicht nur eine völlig neue Qualität ökologischen und sozialen Gewinns freisetzen, sondern auch eine gravierend neue wirtschaftliche Dynamik, die der Gier-orientierten-Ökonomie auch in diesem Punkt weit überlegen ist. DIE AUTOREN Dr. Franz Alt, Journalist und Publizist, lieferte bereits zweimal mit seinen Publikationen entscheidende Vorlagen für große gesellschaftliche Bewegungen: in den 1980er Jahren mit „Frieden ist möglich“ für die Friedensbewegung und in den 1990er Jahren mit zahlreichen Publikationen zur Umweltbewegung. Auch die Kleinkreditbewegung von Muhammad Yunus begleitete er journalistisch seit Mitte der 1990er Jahre und moderierte u.a. die beiden Vision Summits 2008 und 2009, bei denen die Social-Business-Bewegung aus der Taufe gehoben wurde. Peter Spiegel, Mitinitiator der Global Marshall Plan Initiative, Generalsekretär des Club of Budapest und des Global Economic Network, gründete im Sommer 2008 mit dem Genisis Institut den ersten internationalen Think-Tank für Social Business und mit dem Vision Summit das erste internationale Konferenzformat für die Social-Business-Bewegung. Er publizierte 2006 die erste Biographie über Muhammad Yunus (Herder Verlag) und 2008 den ersten Bildband über dessen Grameen Family unter dem Titel „The Power of Dignity – Die Macht der Würde“. Veranstaltung > Vision Summit 2009 http://www.genisis-institute.org |
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"Social Businesses" sollen im Unterschied zu sozialen Projekten mit gleicher inhaltlicher Zielsetzung ? wie ganz normale Unternehmen arbeiten, also mit angemessenen Löhnen und mit Gewinnorientierung. Der Gewinn soll jedoch im Ideal- bzw. Regelfall im Unternehmen verbleiben und damit der Ausweitung der problemlösenden Dienstleistung dienen.
Was kommt nach dem Zusammenbruch des Gier-Kapitalismus? Haben wir keine besseren Alternativen als Gier- oder Hartz-IV-Gesellschaft? Trotz „Yes, we can“-Aufbruchstimmung ist nirgendwo ein Wirtschafts- und Gesellschaftskonzept erkennbar mit einer ähnlichen Strahl- und Gestaltungskraft wie einst die soziale Marktwirtschaft des Ludwig Erhard. Nirgendwo? Der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus schlägt eine Social Business Economy vor, mit der sich die Wirtschaft nicht länger in den Dienst der Gewinnmaximierung, sondern der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen stellt. Illusion? Mit erstaunlicher Geschwindigkeit schließen sich kluge Köpfe aus allen Sektoren der Weltgesellschaft seinen Ideen und Vorschlägen an. Sie erkennen in ihnen nichts Geringeres als die Chance auf das bisher größte weltweite Wirtschaftswunder, das zudem eine radikale Wende zu globaler Nachhaltigkeit und sozialer Balance bedeuten würde.













































