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Die
Verkaufszahlen für Bekleidung und Wohntextilen aus organischer
Baumwolle sind 2008 global um 63% auf 3,2 Mrd. Dollar (2,4 Mrd. Euro)
angewachsen. Zu diesem Ergebnis kommt die amerikanische Organisation
Organic Exchange (OE) in ihrem „Organic Cotton Market Report
2007-2008“.
Ein Großteil der auf Bio-Baumwolle spezialisierten
Einzelhändler und Unternehmen wollen trotz der aktuell schwierigen
Wirtschaftslage auch weiterhin auf Nachhaltigkeit setzen und ihre
Produktlinien in den nächsten zwei Jahren um 24 beziehungsweise 30%
erweitern. Das hieße, dass 2009 auf dem Markt für organische Baumwolle
4 Mrd. Dollar (3,2 Mrd. Euro) umgesetzt würden und bis 2010 bis zu 5,3
Mrd. Dollar (4 Mrd. Euro). Die Zahl der Bauern weltweit, die mit
organischen Herstellungsverfahren arbeiten, soll zudem laut Erhebungen
des Unternehmens innerhalb der letzten zwei Jahre um 152% gewachsen
sein.
Als führende Abnehmer für organisch hergestellte Baumwolle werden
Wal-Mart, C&A, Nike, H&M, Zara, Anvil, Coop Switzerland,
Pottery Barn, Greensource und Hess Natur genannt. Wie bereits auf
1st-blue berichtet, hat C&A im Rahmen seines Programms „We
C&Are“ angekündtgt, 2009 seinen Baumwoll-Anteil im Bio-Segment von
8.000 auf 12.000 Tonnen aufzustocken.
Die Organisation Organic Exchange wurde 2002 gegründet und hat sich den
Ausbau des globalen Angebots an Organic-Cotton auf die Fahne
geschrieben. Dabei will das Unternehmen allen Beteiligten, vom Bauern
bis zum Händler, beratend zur Seite stehen und dabei helfen,
entsprechende Konzepte zu entwickeln. Zu diesem Zweck hat OE zahlreiche
Trainingszentren eingerichtet, unter anderem im Brasilien, China,
Südafrika, Thailand und den USA.
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